Morgens, 11.30 Uhr in Berlin. Treffpunkt am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Berlin 2015_1Eineinhalb Stunden vor dem Termin mit Frau Prof. Dr. Johanna Wanka. „So wir proben jetzt mal den Ablauf“, sagt Frau Dr. Verena Höckele, Hauptorganisatorin unserer Berlin-Fahrt, „wer sagt was? Habt ihr euch Fragen überlegt? Das Mikro wird dicht ans Kinn gehalten, aber nicht reinschreien. Jetzt üben wir noch die Aufstellung für das Gruppenfoto, jeder merkt sich seinen Platz!“

Zwischen dem Briefing und dem Eintreffen der Ministerin war noch kurz Zeit, sich in das Gästebuch am Stand des BMBF einzutragen.

Dann kam sie, umringt von ihrer Entourage – ein Schwarm Fotografen, diverse Fachreferenten, angeführt von einer blau kostümierten Frau mit einem Schild „Guided Tour“. Freundlich und professionell begrüßte uns die Ministerin mit einer fünfminütigen Rede. „Thema Wasser: was habt ihr für Vorstellungen und Visionen?“

Berlin 2015_3Schnell wechselte das Mikrofon zwischen uns Schülern: öffentliche Trinkwasserspender in der Stadt, Aufklärung über fachgerechte Entsorgung von Medikamenten, Nutzung von Grauwasser im Haushalt, höheres Bewusstsein für den Wert „Wasser“ schaffen, kann man den Erfolg des EEGs auf das Thema Wasser übertragen? Synchron verwandelte ein Grafiker unsere Ideen vor unseren Augen in originelle Comics, die anschließend am Platz der Visionen aufgehängt wurden.

Nächster Akt: Die Ministerin enthüllt mit einem kräftigen Ruck eine Plakatwand. Dort wird zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen, der am 20. April online geht. Zum Schluss noch das große Gruppenfoto mit Schülern, Lehrern und der Ministerin. Anschließend Abgang der Delegation und wir hatten ein beeindruckendes Beispiel politischer Medieninszenierung erlebt.

Berlin 2015_2Hier geht es zum Bericht der Südwestpresse