Es war wieder eine schöne Unternehmung – viele wollten gleich in die villa einziehen – mit überraschenden Entdeckungen: Nach zwei Stunden Fahrt durch die grüne, sonnige Landschaft von Oberschwaben und Alb kamen wir an der Mauer der villa an. Wir bezogen unser Lager im Säulengang, der das Wohnhaus mit dem Badehaus verbindet. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und durchstreifen die Räume der villa. Es gab einen römischen Speiseraum (triclinium), eine ziemlich gut erhaltene Fußbodenheizung (hypocaustum), einen Wohnbereich mit Lararium (Heiligtum für die Hausgötter) und Schreibstube, natürlich auch einen Keller mit Amphoren und Nische für einen – leider nicht mehr vorhandenen – Wandtresor, echte römische Münzen, einen Bronzekessel, der mit wichtigen Schlüsseln etc. vor den anrückenden Alamannen vergraben und erst in unserer Zeit wiederentdeckt wurde und und und …
Zum Schluss durften alle auf eigene Faust und mit Hilfe einer Rallye die villa und das gesamte Gelände mit Getreidespeicher, Schmiede, Mühlengebäude, Tempelbezirk und Latrinen (!) erkunden.
Pünktlich und nach einer gehörigen Dosis „Asterix“ kamen wir wohlbehalten wieder in Wiblingen, am „nassen Donau-Limes“ an. Bis zum nächsten Jahr! VALETE