Die 7. Lateinklassen waren diesen Herbst direkt vor Ort auf den Spuren der griechisch-römischen Antike. Nachdem wir Herkules und Albert-Einstein beim Zeughaus einen Besuch abgestattet hatten, schafften wir es unter deren Schutz durch die Ulmer City bis zum Donauufer am Metzgerturm – ohne Regen und sogar mit Sonnenschein bei der Pause am Münsterplatz. Wir achteten auf römische Rundbögen und griechische Säulen am Justizgebäude, ließen uns dort von den Löwen nicht fressen und auch am Geschwister-Scholl-Platz von den Autos nicht überfahren, als wir die Renaissance-Inschriften und Malereien zum römischen Helden Mucius Scaevola und zum von Camillus bestraften Lehrer (Hörthört!) betrachteten. Im Ulmer Museum führte uns Herr Wehrberger durch die kleine, aber feine römische Sammlung, u.a. mit Funden von „unserem“ römischen Reiterkastell Unterkirchberg. Und als wir endlich alle Frisbees wieder aus den Donaufluten gerettet hatten – mit einem Diskus wäre das nicht möglich gewesen – traten wir getrost unseren Heimweg an. Valete!