Die Theater-AG zeigt:

Eine Odyssee von Ad de Bont

Es gab eine Zeit, in der die Götter sich noch um das Schicksal der Menschen kümmerten, wenn das auch nicht immer so verlief, wie diese es sich wünschten. Die Götter erscheinen bei Homer allzu menschlich und schlagen sich mal auf  die, mal auf die andere Seite der Sterblichen, die sich an der kleinasiatischen Seite bekriegen. Dank der List des Odysseus und der Hilfe Athenes gelingt es den Griechen, Troja nach verlustreichen Kämpfen zu besiegen. Doch dem Helden bleibt die Rückkehr noch lange versagt, da er auf der Rückfahrt den Zorn Poseidons auf sich zieht und dadurch zu diversen Abstechern gezwungen wird, wodurch diese Rückkehr zur Irrfahrt wird. Nicht immer sind diese Abstecher so erfreulich wie der Aufenthalt bei der schönen Nymphe Kalypso. Aus diesem Paradies treibt ihn jedoch die Sehnsucht nach Ithaka, nach der Gattin, die zwanzig Jahre auf ihn wartet, nach dem Sohn, der ohne Vater aufwächst. Doch wie kann man als Fremder nach Hause kommen?

Der kluge, erfindungsreiche Odysseus steht für den suchenden/ irrenden Menschen, der auch gegen den Widerstand höherer Mächte seinen Weg behauptet, der von seiner Sehnsucht nach der Heimat nicht ablässt.

All diese göttlichen und vor allem menschlichen Irrfahrten zeigt die Theater AG des Albert-Einstein-Gymnasiums am 5. Juli 2017 im Alten Theater um 19.30 in einer aktuellen Version von Ad de Bont.