Am Mittwoch den 13.5. fuhren die Franzosen der 6. Klasse nach Straßburg. Doch die Lateiner hatten natürlich auch ihren Spaß und fuhren zu einer villa rustica in Hechingen-Stein.

Hechingen1 2015

Eine villa rustica ist ein Gutshof, der Soldaten und Kaiser versorgt. Meistens betrieben Veteranen der Armee die Gutshöfe, dieser jedoch wurde von einem kaiserlichen Verwalter betrieben. Das konnte man gut an dem teilweise restaurierten „Heiligen Bezirk“ sehen, der außerhalb der Mauern lag. Außerdem hatte diese villa zwei Badehäuser, da sie auch als Raststätte diente – die villa lag auf der Alb und von Rottenburg (Verwaltung der Region) nur eine Tagesreise entfernt.villa rustica 2015_2

Besonders gut hat uns der wiederaufgebaute Teil des Hauptgebäudes gefallen, da in diesem Szenen aus dem römischen Leben dargestellt waren. In dieser villa gab es auch ein gutes Beispiel dafür, wie fortschrittlich die Römer schon waren: das Hypokaustum, eine Fußbodenheizung. In einem Nebenraum wurde ein Feuer entfacht, die heiße Luft strömte dann in den Fußboden des beheizten Raumes und zog durch Leitungen in der Wand nach oben. Der Fußboden hielt dadurch, dass lauter kleine Türmchen gebaut wurden, auf die dann der Fußboden, meistens Marmor, gelegt wurde.

Allen hat es Spaß gemacht, da es ein sonniger Tag war, wir viel gelernt haben und es einen Spielplatz gab, auf dem man Wagenrennen fahren konnte. villa rustica 2015_1 Damit wir das Gelernte nicht vergaßen, hatten die Lehrer noch eine Rallye vorbereitet.

(Jurek und Luca)