Nach viel Theorie und Gesprächen im Geschichts- und Religionsunterricht fuhren die Klassen 9a und 9c am 08.02. in Begleitung ihres Geschichtslehrers, Herrn Zloch, und des Religionslehrers, Herrn Dr. Koch, nach Dachau.

Das Albert-Einstein-Gymnasium setzte damit eine gute Schultradition fort, sich über Fachgrenzen hinaus mit den Gräueltaten des Dritten Reiches auseinander-zusetzen und unseren Schülerinnen und Schülern vor Ort Gedenken an die Opfer der Terrorherrschaft zu ermöglichen und Geschichte in ihrer Komplexität zu verstehen.

Wenn man ein KZ-Lager besucht, bekommt man einen besseren Eindruck, wie es dort aussieht und wie die Gefangenen dort gelebt haben.“ (Louis, 9a)

Die extreme Größe ist erschreckend. In den Geschichtsbüchern liest man zwar von diesen Lagern, aber wenn man es dann ich echt sieht, …realisiert man die wirklichen Ausmaße. (Martin, 9c)

Nach zwei Führungen im Lager durch die Begleitlehrer und einen Experten von vor Ort versammelten sich die Schülerinnen und Schüler unter Leitung von Herrn Dr. Koch zu einem besinnlichen Abschluss in der evangelischen Versöhnungskirche. Alle waren voller Eindrücke und Gedanken und sprachen sich in den darauffolgenden Unterrichtsstunden dafür aus, die Exkursion auch in der Zukunft durchzuführen.

Ich hoffe, dass es diesen Ausflug weiterhin gibt, sodass so viele Menschen wie möglich sehen können, was geschehen ist und somit so etwas nie wieder passieren kann“ (Anna, 9a)

Unsere Jugend soll schließlich sehen, was in der Vergangenheit passiert ist und aus diesen Fehlern, die damals gemacht wurden, etwas lernen. Dass es nie wieder passiert.“ (Sarah, 9a)

Ich denke, man lernt nach dem Besuch von Dachau, dass man jeden so akzeptieren sollte, wie er ist, egal war er für eine Religion hat oder wie er aussieht.“ (Anika, 9c)