Die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums haben sich in diesem Schuljahr sehr zahlreich und außerordentlich erfolgreich an den angebotenen Mathematik-Wettbewerben beteiligt.6e bei MOG (2)
Beim Klassenwettbewerb „Mathe ohne Grenzen“ des Regierungspräsidiums Tübingen erreichten in guter alter Tradition erneut zwei Klassen die Finalrunde der besten drei Gruppen ihrer Jahrgangsstufe. Bei dieser Veranstaltung steht weniger die Schulmathematik im Vordergrund als vielmehr die Fähigkeit zum logischen Denken und die Teamfähigkeit. Außerdem wird die erste Aufgabe stets in Englisch und Französisch gestellt. Die 6e belegte beim Junior-Wettbewerb einen hervorragenden zweiten Platz und durfte einen Tag lang das Ravensburger Spieleland unsicher machen. Beim Hauptwettbewerb errang die 9e sogar den Spitzenplatz und wurde mit einem großzügigen Obolus für die Klassenkasse belohnt.

Nicht als ganze Klasse sondern in Vierergruppen nahmen über 50 Schülerinnen und Schüler am Bolyai-Gruppenwettbewerb teil. Der aus Ungarn stammende Wettkampf legt großen Wert auf mathematisches Vorstellungsvermögen und Geometrie. Die einzelnen Gruppen müssen ihre Lösungen diskutieren und auf Vollständigkeit prüfen. In den Jahrgangsstufen 6, 7 und 9 machte das jeweils eine Gruppe aus Wiblingen am besten und gewannen den Wettbewerb in Baden-Württemberg: Der aus Lena, Johann, Niko und Clemens bestehende „Cup of Pi“ war das beste Team a9e bei MOGller sechsten Klassen, die „MatheSauger“ Dominik, David, Linus und Jurek erreichten den ersten Platz bei den Siebtklässlern und am „Bermuda Viereck“, bestehend aus Jakob, Daniel, Daniel und Valentin, kam keine Mannschaft aus der neunten Klasse vorbei. Trotz dieses herausragenden Abschneidens war bei den Siegerteams eine kleine Prise Enttäuschung zu spüren, dass das Ergebnis in diesem Jahr nicht gereicht hatte, um zum Europäischen Finale nach Budapest eingeladen zu werden.

Bei dem Individualwettbewerb „Mathematik-Olympiade“ wurde die erste Runde erstmals am Albert-Einstein-Gymnasium durchgeführt und die Veranstaltung zog ambitionierte Rechenkünstler aus der ganzen Region an. Bei teilweise extrem anspruchsvollen Aufgaben aus Logik, Algebra und Geometrie rauchten zwei Stunden lang die Köpfe – und das an einem Samstagmorgen. Doch am Ende schnitten auch hier unsere Schülerinnen und Schüler hervorragend ab: Clemens aus der 6e belegte den ersten Platz landesweit in seiner Jahrgangsstufe, ebenso wie Jurek aus der 7e. Letzterem überreichte die Jury sogar noch einen Ehrenpreis der Mathematik-Olympiade, eine Auszeichnung, die in diesem Schuljahr in Baden Württemberg nur zweimal verliehen wurde. LyDuc qualifizierte sich bei den Neuntklässlern sogar für die Teilnahme an der Bundesrunde in Jena, bei der er den hervorragenden 7. Platz belegte.6e bei MOG

Mit ähnlichem Ablauf aber stärkerem Fokus auf klassischem Rechnen startete im März der Pangea-Wettbewerb. Auch für die erste Runde dieser Veranstaltung stellte unsere Schule die Räumlichkeiten zu Verfügung und unterstützte die Organisatoren bei der Durchführung. Deutschlandweit wetteiferten fast 140000 Schülerinnen und Schüler um die begehrten Finalplätze, von denen das Albert-Einstein-Gymnasium vier von 60 im Ländle ergatterte. Aber es kam noch besser: In der Schlussrunde, die in Ludwigsburg stattfand, errangen Robin aus der 7e und LyDuc aus der 9e jeweils in ihrer Jahrgangsstufe den Spitzenplatz in ganz Baden-Württemberg (Plätze 14 und 5 in Deutschland), während Finn Zweiter und Pavlo Neunter bei den Fünftklässlern wurden (Plätze 21 und 69 in Deutschland).
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dafür, dass sie die Farben unserer Schule so ausgezeichnet vertreten haben und gratulieren den Preisträgern zu ihren außerordentlichen Erfolgen.

Martin Meisl