Wie begann der Tag eines Steinzeitmenschen?

Für die Klasse 6c begann der Dienstagmorgen erst einmal um 7:45 Uhr mit Matheunterricht, bevor auf sie ab 9 Uhr das Projekt „Die Steinzeit kommt ins Klassenzimmer“ wartete.

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Geschichte zum Anfassen, Ansehen und Ausprobieren fanden die Schüler toll und stellten Herrn Herre, Umweltpädagoge und Lehrer, viele Fragen zu den Vormenschen, die vor 40 000 Jahren auch in unserer Gegend lebten: Wie haben die Vormenschen geredet? Aßen sie Würmer? Wie haben sie das Mammut in die Höhle gebracht? Haben sich die Menschen auch gemocht oder ging es nur ums Überleben? Kann man ein Schwirrholz selbst machen?

Anfassen durften die Schülerinnen und Schüler einen Teil eines Beinknochenstücks eines Mammuts und sie durften die Länge eines nordamerikanischen Mammuts bewundernd ansehen (s. Foto von Schüler zu Schüler). „Ein Riesenfleischberg, der da rumlief“, kommentierte unser Referent. Außerdem durften sie das Schwirrholz, das Speerschleudern auf der Wiese und die Arbeitstechnik der Steinzeitmenschen ausprobieren: mit einem angespitzten Hirschgeweih Löcher ins Leder bohren, gedrehte Birkenweide durch diese Löcher ziehen und anschließend das Ledersäckchen zuziehen. Und die Ergebnisse waren klasse!

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Und eins haben die Schülerinnen und Schüler gelernt: Steinzeitmenschen brauchten Geduld und Zeit. Sie waren aber auch clever und entdeckten das Birkenpech als Alleskleber und die schmerzstillende Wirkung von Birkenrinde.

Fahrenschon