Regelwerk zur Gleichwertigen Feststellung von Schülerleistungen (GFS)

Beschluss der Schulkonferenz vom 5. April 2005:

Die Schüler der Klassenstufen 7 bis 11 müssen nach der Verordnung über die Notenbildung in jedem Schuljahr eine gleichwertige Feststellung der Schülerleistung (GFS) erbringen. In den Jahrgangsgangsstufen 12/13 sind insgesamt drei GFS anzufertigen. Darüber hinaus haben die Schüler keinen Anspruch auf eine weitere GFS.

Die Schüler erbringen die GFS in einem Fach ihrer Wahl.

Nach der Notenbildungsverordnung sind für die GFS folgende Formen möglich: schriftliche Hausarbeiten, Jahresarbeiten, Projekte, darunter auch experimentelle Arbeiten im naturwissenschaftlichen Bereich, Freiarbeit, Referate, mündliche, gegebenenfalls auch außerhalb der stundenplanmäßigen Unterrichtszeit terminierte Prüfungen oder andere Präsentationen. Die Fachlehrer legen Thema und Art der GFS (z.B. schriftliche Hausarbeit oder mündliche Prüfung außerhalb der Unterrichtszeit) fest. Dabei achten die Fachlehrer darauf, dass die Schüler durch den Umfang des Themas nicht überfordert werden. Im Anschluss an die GFS kann der Fachlehrer mit dem Schüler ein Gespräch führen. Dieses Gespräch kann bei der Benotung berücksichtigt werden.

Fach und Thema der GFS sind in den Klassenstufen 7 bis 11 bis spätestens Mitte Januar festzulegen. Für die Anmeldung wird folgendes Formular verwendet, das dem Klassenlehrer abgegeben wird:

In den Jahrgangsstufen 12 und 13 sollte in den ersten drei Halbjahren jeweils eine GFS erbracht werden. Schriftliche Teile einer GFS sollten von den Schülern Maschinell geschrieben abgegeben werden, sobald der Unterricht in ITG (Word) erfolgt ist.

Die Schüler geben zusammen mit schriftlichen Arbeiten folgende von ihnen unterschriebene Erklärung ab:

Ich versichere, dass ich diese Arbeit selbstständig angefertigt habe und keine anderen als die von mir angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet habe. Die den benutzten Werken wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen sind als solche gekennzeichnet.
Bibliographie und Zitierweise entsprechend dem Methodencurriculum

Verwendet ein Schüler Materialien aus dem Internet, so ist der Fachlehrer berechtigt, die Vorlage der entsprechenden Seiten gedruckt oder in elektronischer Form zu verlangen.

Eine GFS als Präsentationsprüfung und eine Klassenarbeit sollen nicht am gleichen Tag stattfinden. Der für eine GFS vereinbarte Abgabetermin, besonders wenn es sich um eine Präsentation handelt, ist unbedingt einzuhalten. Andernfalls kann die GFS mit der Note „ungenügend“ bewertet werden. Der Fachlehrer begründet die Note gegenüber dem Schüler mündlich oder schriftlich.

Die Bewertung einer GFS zählt wie eine Klassenarbeit. Das Ersetzen einer Klassenarbeitsnote durch eine GFS-Note ist nicht möglich.

Im Hinblick auf eine umfassende Förderung der Schüler ist es wünschenswert, dass diese weitere zusätzliche Arbeiten selbstständig anfertigen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten können bei der schriftlichen oder mündlichen Note der Schüler berücksichtigt werden.