Liebe Leserin, lieber Leser,

Gratulation! Du hast es geschafft, sämtliche Hürden bis zum Kauf dieser Zeitung erfolgreich überwunden!

Unser Leitthema lautet diesmal: „Freestyle – wir machen, was wir wollen“. Zugegeben: Dieses Leitthema reicht relativ weit. Es darum aber als einfallslos oder gar als Notlösung zu bezeichnen, weil der lieben Redaktion um die Chefredakteure Diepold und Kustermann mal wieder nichts Besseres eingefallen sei, halten wir ganz klar für den falschen Weg. In diesem Leitthema steckt hoher Tiefsinn: Denn das, was wir eben wollen und was uns gefällt, machen wir ja sowieso im Alltag in recht vielfältiger Weise: bei unserer Freizeitgestaltung, natürlich auch im Unterricht! Es soll ihn ja tatsächlich noch geben, den Lehrer, in dessen Kopf noch das uneingeschränkt positive Bild vom Schüler existiert. Dieser Lehrer zöge zur Beschreibung der Gattung „Schüler“ vermutlich Stichwörter wie „wissbegierig“, „an allem interessiert“, „leistungsbereit“ heran, der klassische Musterschüler eben, der sich nie auch nur einer einzigen Verhaltensregel widersetzt. Jedoch bin ich in meiner immerhin auch schon seit 2004 andauernden Schulzeit zu der Erkenntnis gelangt, dass es diesen Schüler nicht oder nur äußerst vereinzelt gibt, zumindest bin ich ihm noch nicht über den Weg gelaufen. Und wenn uns dann ein Unterrichtsthema mal so überhaupt nicht interessiert, dann fallen uns Schülerinnen und Schülern doch immer wieder neue Methoden ein, uns zu beschäftigen, die manchmal weit über das pure Ignorieren des Unterrichtsstoffes hinausgehen. So zumindest mein Eindruck. Man macht halt, was man will. Und eben auch diese Ausgabe der aus:zeit haben wir durch dieses Motto geprägt. Den Redakteurinnen und Redakteuren wurde freie Hand bei der Wahl ihrer Themen gelassen. Und so findet die Leserin, respektive der Leser, nun auf insgesamt XY Seiten [Simon, hier bitte die genaue Seitenzahl der Zeitung einfügen] ein buntes Sammelsurium an informativen und unterhaltenden Themen, die sich nicht nur auf die aktuellen Geschehnisse am Albert-Einstein-Gymnasium beschränken. Politisches, kreatives, rätselhaftes und amüsantes, das darüber hinausgeht, wird aber bestimmt nicht zu kurz kommen. Auch der Blick hinter die Kulissen, also ins Lehrerzimmer, wofür wir fachkundige Experten gewinnen konnten, soll wieder nicht fehlen. In unserer schnelllebigen Gesellschaft ist es wichtig, den Mut zu haben, sich zu verändern und weiterzuentwickeln – und natürlich gilt das auch für die aus:zeit. Du hast sicherlich schon bemerkt, dass wir jetzt etwas schlanker daherkommen, dafür heuer aber auch wieder günstiger geworden sind. Im Gegenzug soll die aus:zeit künftig öfter erscheinen. Dies schließt den Vorteil ein, auf wichtige inner- und außerschulische Ereignisse schneller eingehen zu können. Durch eine aktuellere Berichterstattung ist es uns damit möglich, uns noch näher am Leser zu bewegen und nicht erst über etwas Wichtiges zu berichten, wenn es schon fast ein halbes Jahr alt ist.

Das Beste, was uns jetzt passieren könnte wäre einerseits selbstverständlich, erst einmal alle gedruckten Exemplare unter die Leute bringen zu können. Andererseits hoffen wir immer auch darauf, dass wir durch diese neue aus:zeit-Ausgabe genau so neue Redakteurinnen und Redakteure in unserer Redaktion begrüßen dürfen. Wer also seine Lust am Schreiben, Gestalten, Recherchieren etc. entdeckt hat, ist bei uns genau richtig aufgehoben. Kommt einfach zu einer unserer nächsten Redaktionssitzungen, die in unregelmäßigen Abständen zumeist am Montagmittag abgehalten werden. Oder meldet Euch per E-Mail an: schuelerzeitung.aeg@arcor.de. Übrigens werden wir demnächst auch auf der Internetseite unserer Schule (www.gw.schule.ulm.de) vertreten sein. Das Reinschauen lohnt sich also!

Und pro forma möchte ich auch den mittlerweile standardisierten Appell an eine ganz spezielle Fachschaft nicht unterschlagen: Bitte, liebe Deutschlehrerinnen und –Lehrer: „Errare humanum est“, wusste schon der alte Römer zu sagen (für die Nichtlateiner: „Irren ist menschlich“). Und sollte unsereiner sich im Gewirr der Rechtschreibregeln auch mal wieder verirrt haben, dann können Sie darüber denken, was Sie wollen, so lange nur unsere Zeugnisnoten in Deutsch nicht darunter leiden…

Die andere Alternative wäre für uns ansonsten, uns in Zukunft hinter Pseudonymen zu verstecken, aber wer will das schon? In diesem Sinne: viel Freude beim Lesen und Stöbern durch die Artikel!

Ihre / eure aus:zeit-Redaktion