Wie wird man Unternehmer? Welche Fähigkeiten sollte er haben? Welche Aufgaben muss ein Unternehmer erfüllen? Was ist ein Business-Plan?

Diese und viele andere Fragen kamen zur Sprache, als ein neuer Lehrer für zwei Stunden die Neigungskurse Gemeinschaftskunde und Wirtschaft unterrichtete: Herr A. Braun von der Firma Braun-Steine aus Amstetten.Braun-Steine 2015

Die Eigenschaftsliste, die die Schüler anfertigten und diejenige, die Herr Braun präsentierte unterschieden sich gar nicht gravierend (Disziplin, Netzwerkfähigkeit, fachliche Kompetenz). Allerdings hätte wohl kaum jemand darauf getippt, was Herr Braun am wichtigsten war: Glaubwürdigkeit. Auch Eigenschaften wie Leidenschaft, Neugier und die Fähigkeit „quer“ zu denken, kamen in den Vorstellungen der Schüler nicht vor.

Mochte auch die Aufzählung der vielen Eigenschaften und Kompetenzen, über die ein idealtypischer Unternehmer verfügen sollte, auf die Schüler eher einschüchternd wirken – dagegen standen die Unabhängigkeit, wenn man sein eigener Chef ist, die Gestaltungsmöglichkeiten und die Freude an der eigenen Arbeit, die die Beanspruchungen in den Hintergrund schiebt.

Einen Rat gab Herr Braun den Schülern mit auf den Weg: Zwischen Schule und Studium eine Berufsausbildung einschieben! Sie bringt nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern fördert auch die Persönlichkeitsentwicklung. Ein eventuell anschließendes Studium wird zielstrebiger und ernsthafter angegangen, wenn man bereits über Berufs- und Lebenspraxis verfügt.