Fach Gemeinschaftskunde

NameFächer
Herr BlasumGk / E / D
Herr ErfurtGk / E / G
Herr HasenmaileGk / G / Spa
Frau MondinGk / D / Spa
Frau Dr. WelteGk / D

17.12.2015: Projekttag zum Thema „Mit Zivilcourage gegen Extremismus“

In dem Klassenprojekt am 17.12.15 haben wir durch Dinge unseres alltäglichen Lebens den Rechtsextremismus näher kennengelernt. Durch Musik brachten uns die freundlichen Projektleiter nahe, wie aktuell Neonazismus, Antisemitismus, Faschismus und Sexismus auch noch heutzutage sind.

2015_12_Rechtsextremismus1

Durch das Anhören und Diskutieren einiger Lieder der heutigen Zeit erkannten wir Propaganda, welche die Gleichheit der Menschen in Frage stellt und zu Gewaltbereitschaft aufruft. Diese extreme Art, den Rechtsextremismus in der Gesellschaft zu verbreiten ist vor allem für Kinder und Jugendliche in unserem Alter sehr gefährlich.
Durch Rollenspiele konnten wir feststellen, wie besessen manche Menschen von solchen Ideologien sind und wie schwer es ist, diese wieder loszuwerden.
Die Projektleiter teilten uns gegen Ende hin mit, wie wir mit solchen Situationen umgehen sollen, aber auch wie wir uns vor Gewalt schützen können.
Insgesamt war es ein sehr gelungenes, interessantes Projekt, durch welches wir auf jeden Fall neue, wichtige Erfahrungen gemacht haben.

2015_12_Rechtsextremismus2

Hannah Bühler, Kim Matits, 9e


10. Mai 2013: Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten jährt sich zum 80. Mal

Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“

Heinrich Heine

Dieses Zitat Heinrich Heines aus seiner Tragödie Almansor (1821, erschienen 1823) wirft seine Schatten voraus und wird unter den Nationalsozialisten zur schrecklichen Wahrheit. Am 10. Mai 1933 kommt es zu einer Aktion wider den undeutschen Geist , bei der die Werke von Autoren wie Heinrich Mann, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Georg Bernhard, Erich Maria Remarque, Heinrich Heine, aber auch Karl Marx und Sigmund Freud und von vielen mehr dem Feuer zum Opfer fielen.

Die Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums wollten der von den Nationalsozialisten durchgeführten Bücherverbrennung, die sich am 10.Mai 2013 zum achtzigsten Mal jährte, in Form unterschiedlicher Projekte gedenken. Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts in der 10. Klasse und im Neigungsfach Politik sind folgende Mnemotope – Orte des Gedenkens und Erinnerns – entstanden:

Projekte zum Thema Bücherverbrennung der Klasse 10d:

 „Die Nazivolution“ – Ein Projekt von Jessica, Robin, Kevin, Mirjam, NinaDurch den Vergleich der nationalsozialistischen Ideologie mit der Evolution wird der Rückschritt im Bereich der Bildung, der sich in der Zeit des Nationalsozialismus vollzogen hat, und das Weltbild der Nazis kritisiert. Die Idee dahinter: Affe – Mensch – Bücherverbrennung – (Nazi-)Affe  Gk Bücherverbrennung 7
 Gk Bücherverbrennung 6  „Das Buch der Bücher“ – Ein Projekt von Lilli, Anna, Marla, Alicia, Laura, Lea, LeonieDie Größe des Buches kann als Symbol für die Wichtigkeit und die Masse der verbrannten Bücher gelten. Auf der, ebenfalls angebrannten, aufgeschlagenen Doppelseite ist eine Auswahl der betroffenen Autoren und deren Werke nachzulesen
 „Raum der verlorenen Buchstaben“ – Ein Projekt von Isabel, Sarah, Elena, Jana, Johanna, Nicole, Carolin, Sandra, Lisa, Yaren, Vera, Joni, Veronika, Dennis, Max, Tom, MichaelZitat: „Wir wollten das Feeling eines brennenden Buches vermitteln. Das stellen wir mit einzelnen, sozusagen verlorenen Buchstaben und Flammen im Raum dar.“  Gk Bücherverbrennung 5
 Gk Bücherverbrennung 4

Projekte des Neigungskurses Gemeinschaftskunde, Frau Dr. Welte, Jahrgangsstufe 12, 2012/13

Mnemotop 1: Scheiterhaufen

Das wohl zeit- und sGk Bücherverbrennung 3chaffenskraftaufwändigere der beiden Projekte unseres Neigungskurses ist in der „Leseecke“ zu finden. Die lokalen Vorteile dieses Ortes im Schulhaus bestehen nicht nur im ausreichenden Platz, sondern gleichermaßen darin, dass wohl kaum ein besserer Ort, als die „Leseecke“ gewählt werden konnte, um verbrennende Bücher aufzustellen. Die temporär dort zu findende Skulptur besteht aus einem Haufen Bücher, welche dem Verbrennen nahe bzw. teilweise schon partiell verbrannt sind. Über dem Bücherberg befindet sich ein Benzinkanister, an welchen Klarsichtfolie angehängt wurde, um austretende brandbeschleunigende Flüssigkeiten zu symbolisieren. Darunter schwebt ein Streichholz in der Luft, welches in einem absolut unproportionierten Größenverhältnis zu Kanister und Büchern steht. Am Rande der aufgetürmten Bücher sind Flammen aus Papier zu entdecken. Gesamtheitlich ergibt sich das Bild eines brennenden Bücherhaufens, der zudem gerade mit Benzin, welches in der Luft in Brand gesteckt wird, überschüttet wird.  Das Mnemotop bildet die Bücherverbrennung unter dem Nationalsozialistischen Regime am 10. Mai 1933 ab. Dabei zeigt die Größe des Streichholzes, also der brandverursachenden Kraft, in Relation zu den bedeutend kleineren Büchern, wie zu damaliger Zeit die wissensvernichtende Instanz bedeutend größer und  mächtiger vorzufinden war, als die von Intellekt und freier Autorenschaft.

Mit erhobenem Zeigefinger (bzw. Streichholz) steht dieses Projekterzeugnis als Mahnmal und gleichermaßen gedenkendes Trauersymbol in der Schule, dem Ort, an welchem Wissen geschaffen und nicht verbrannt werden soll.

Eine gelungene Warnung an kommende Generationen, derartiges nie wieder geschehen zu lassen.

Mnemotop 2: Timeline

Im Zuge der Gedenkaktion zu den Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 hängt im Ersten Obergeschoss von Bau III unseres Schulhauses ein Plakat mit dem Titel „Ausgelöscht – Chronik der Bücherverbrennung 1933 bis heute“. Das Plakat bildet eine chronologisch angeordnete Timeline, deren Nullpunkt der 10. Mai 1933 ist. Entlang eines Zeitstrahls sind verschiedenste Bücherverbrennungen aus aller Welt angeordnet. Die jüngste davon ist auf den Februar vergangenen Jahres datiert.

Schon bei kurzem Hinsehen fällt auf, dass derartige Aktionen des Hasses gegen Autoren (bzw. teilw. auch Musiker und FilmproduzenteGk Bücherverbrennung 2n) in den letzten Jahren keine Seltenheit waren, ja sogar häufiger auftraten als in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Zu finden sind sowie religiös als auch politisch motivierte Aktionen.

Das Plakat soll aufzeigen, dass wir in einer Gesellschaft leben, welche längst nicht in einem Maße aufgeklärt ist, wie es die Vergangenheit verlangen müsste.

Texte von Willi Bücking

Schülerwettbewerb des Landtages von Baden-Württemberg

„komm heraus, mach mit.“ – so lautet das Motto des alljährlich stattfindenden Schülerwettbewerbs des Landtages von Baden-Württemberg, bei dem Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse dazu aufgerufen werden, sich auf kreative Art und Weise zu aktuellen politischen Themen zu äußern.

Das Albert-Einstein-Gymnasium nimmt seit vielen Jahren mit der Klassenstufe 10 an diesem Wettbewerb teil und das mit großem Erfolg, wie die unten stehenden Beispiele eindrücklich belegen.

In diesem Jahr war die Teilnahme an diesem Wettbewerb freigestellt. Umso großartiger ist die Leistung von Bilal Sen, Kenan Soydan und Thoma Redemann zu bewerten.

Bilal Sen, Kenan Soydan und Thomas Redemann aus der Klasse 10c haben in ihrer Freizeit eine sehr interessante und ansprechende Videoreportage zum Thema „Welche Chancen und Risiken bergen Computerspiele?“ geschaffen.

Die Jury, bestehend aus Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, war begeistert von der differenzierten Herangehensweise an das Thema und dem beachtlichen technischen Knowhow, von dem die Reportage zeugt. So stach der Beitrag deutlich aus den insgesamt 2400 eingesendeten Arbeiten hervor und wurde mit dem Förderpreis des Landtages von Baden-Württemberg bedacht.


Marlene Dallmann aus der Klasse 10d hat für ihr Plakat mit dem Titel „Oma’s erster APPfelkuchen“ einen 1. Preis erhalten. Sie wirbt damit auf witzige Art für mehr Verständnis und Miteinander zwischen den Generationen.

Gk Schülerwettbewerb des Landtags 2014 Beitrag Marlene Dallmann

Luca Stehle aus der Klasse 10c erhielt für seine Interpretation einer Karikatur zum Klimawandel ebenfalls einen 1.Preis.

Gk Schülerwettbewerb 2014 Beitrag Luca Stehle Bild

Zur Ansicht des Wettbewerbsbeitrags auf das Bild klicken.


Kategorie Videoclip

Jan Haßler nahm 2010 mit einem Videoclip zum Thema Atomausstieg am Wettbewerb des Landtages teil. Zu diesem Zeitpunkt gab es jedoch die Kategorie „Videoclip“ noch nicht, weshalb sein Beitrag aus dem Wettbewerb genommen wurde. Die Jury teilte uns dies mit großem Bedauern mit und bat Jan darum, im kommenden Jahr erneut einen Beitrag einzureichen – aufgrund seiner Arbeit wurde nun die Kategorie „Videoclip“ in den Aufgabenkatalog aufgenommen.
Im Jahr 2011 hat Jan Haßler dann mit seinem Videoclip „Schule“ den mit 2500,-€ dotierten Förderpreis des Landtages gewonnen!


Welche Rolle spielt Sport für Jugendliche? (Regina Domin)

Einen 1. Platz belegte Regina Domin mit ihrer Arbeit „Welche Rolle spielt Sport für Jugendliche?“ und gewann eine dreitägige Studienreise nach Lubljana:

„An dem 53. Schülerwettbewerb des Landtags Baden-Württemberg musste ich als Zehntklässlerin am Albert-Einstein-Gymnasium verpflichtet teilnehmen, jedoch konnte ich mir mein Thema selbst auszusuchen. Nachdem ich die Auswahlmöglichkeiten sah, entschied ich mich schnell dazu, die Umfrage zum Thema „Welche Rolle spielt Sport für Jugendliche?“ zu machen.

Da ich in meiner Freizeit gerne Sport treibe und ich auch das Schulfach Sport sehr wichtig finde, ging es mir bei der Umfrage und der anschließenden Auswertung nicht nur um eine Schulnote. Ich wollte klar erkennen, welche Rolle Sport für Jugendliche spielt. Weil ich mich für das Thema interessierte, gab ich mir Mühe bei dem Entwurf meines Fragebogens, bei der Auswahl der befragten Personenfelder und bei der Auswertung. Meine Intention war es zum einen, den Jugendlichen klar zu machen, dass Sport wichtig ist, zum anderen Erwachsene darauf hinzuweisen, dass Jugendliche teilweise zu wenige Möglichkeiten haben, ausreichend Sport zu treiben.

Ich selbst war am Ende der Auswertung sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen und bereue deshalb nicht, dass ich sehr viel Zeit und Mühe in die Projektarbeit gesteckt habe.“ (Regina Domin)

Hier die Arbeit von Regina Domin.

Chancengleichheit (Irina Schramm)

Mit ihrem Plakat zum Thema Chancengleichheit war Irina Schramm mit einem 2. Patz erfolgreich:

Gk Wettbewerb des Landtags Chancengleichheit