Lernplakate Mittelalter Geschichte Klasse 7e, Fr. Fahrenschon

In den Wochen vor den Ferien rauchten die Köpfe im Geschichtsunterricht der Klasse 7e bei Frau Fahrenschon: Es gilt, in drei Schulstunden ein Lernplakat über ein selbst gewähltes Thema zur Stadt im Mittelalter zu erstellen. Alleine oder in Zweiergruppen wird mehr oder weniger eifrig gearbeitet, schließlich zählt dieses Plakat so viel wie eine Klassenarbeit! Als der Countdown in der letzten Stunde läuft, erhält jede Arbeit noch den letzten Schliff, um pünktlich zum vorgegebenen Termin eingereicht werden zu können. Die Präsentationen liefen reibungslos hintereinander ab und man lernte viel Neues über das Mittelalter. Ausgewählte Themen waren zum Beispiel die Dom- und Stadtschule (Daniel und Jonathan), der Henkersberuf, die Stadt Florenz, Zünfte (Anselm und Simon) oder Kleidungs- und Hochzeitsordnungen (Vivienne und Jennifer). Das gemeinsame Fazit lautet: Städte wurden mit der Zeit unabhängig und durften selber Entscheidungen treffen. Die politischen Rechte der Bürger waren für die damalige Zeit sehr fortschrittlich und ähnlich den heutigen. Letztendlich hatte sich die viele Arbeit gelohnt, was sich in den meist guten Noten widerspiegelte. Die Schüler waren zufrieden, da es eine gute Möglichkeit gewesen sei, um die Klassenarbeitsnote aufzubessern.

Jennifer Miess

 

 Lernplakat 1  Lernplakat 2  Lernplakat 3

Fahrt nach Dachau

Reaktionen von Schülerinnen und Schülern nach der Dachau-Fahrt:

„Ich habe etwas darüber erfahren, unter welchen Umständen die Menschen in Dachau gelebt haben, und wie sie behandelt wurden. Die Bilder, die wir gesehen haben, waren sehr brutal.“A.

„Das KZ fand ich sehr interessant, jedoch waren die Eindrücke, die man dort erlangte, weit schockierender und überwältigender, als ich mir vorzustellen wagte. Der Gang durch die Gaskammer, das Krematorium und der anschließende Weg an Blutgräben vorbei, nahm mich mehr mit, als gedacht. Die Wucht dieser Bilder und Eindrücke ist nicht zu unterschätzen, zu sehen, wozu Menschen im Stande sind, und wie es den Leuten ging, war schockierend.“ L.

Weitere Schülerstimmen gibt es hier.

Hat euer Fernseher Zuhause Striche oder Punkte?  Horst Savelsberg erzählt von seinem Leben in der DDR

Zeitzeuge DDR

Zeitzeuge Horst Savelsberg

Am 30.04.2013 besuchte der politische Häftling in der DDR Horst Savelsberg das Albert-Einstein-Gymnasium und erzählte der Klasse 10a und zwei Geschichtskursen der 12. Klasse ehrlich und frei von den einschneidenden Erlebnissen seines Lebens: von seiner Inhaftierung, Verfolgung und seinem Freikauf durch die BRD – und das nur, weil er die DDR auf legalem Wege verlassen wollte.
Dabei kam Herr Savelsberg auch auf seine Schulzeit zu sprechen: „Euch begrüßen eure Lehrer zu Beginn; zu meiner Schulzeit kam der Lehrer herein, ein Schüler grüßte ihn mit `Für Frieden und Sozialismus, seid bereit, immer bereit.` Lächerlich. Nur Lippenbekenntnisse.“ Es sei ein völlig anderes Leben gewesen, berichtete der DDR-Zeitzeuge. Die Lehrer hätten die Schüler in der DDR ausspioniert und denunziert. Er erzählte, mit der Frage, ob die Schüler zu Hause Striche oder Punkte im Fernseher hätten, bekamen die Lehrer heraus, ob die Eltern verbotenes Westfernsehen sahen – das war nämlich die Tagesschau-Uhr mit den Strichen.
Obwohl Herr Savelsberg das Abitur machen durfte, weil er gute Noten hatte, wollte er immer nur eins: raus aus der DDR. Seit seinem 1. Fluchtversuch wurde er von der Stasi überwacht, weil er der Polizei nicht glaubhaft erklären konnte, warum er bei einer Wanderung in Grenznähe Personalausweis und Abiturzeugnis dabei hatte. Damit wurde er nach seiner zweijährigen Haft zu keinem Studium mehr zugelassen, seinen Ausreiseanträgen folgte weitere Haft, bis er schließlich 1982 freigekauft wurde und über Umwegen nach Ulm kam, wo er heute lebt.
„Uns war klar, dass wir verhaftet werden, wenn wir diese Klageschrift einreichen.“
Das DDR-Zeitzeugengespräch beeindruckte die Schüler. Sie meldeten zurück, es sei viel näher als im Film, wenn man mit einem Menschen in einem Raum ist, der erzählt, wie es in der DDR war.
G. Fahrenschon

Zwei Sichtweisen: Karikaturen aus verschiedenen Blickwinkeln (Jg. 12)

Politische Karikaturen sind ein wichtiges Mittel zur Veranschaulichung von Meinungen und dienen häufig auch der Propaganda. Deshalb sind diese Zeichnungen als Spiegel der Zeit ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Geschichte.

Zunächst haben wir, der Geschichtskurs von Frau Fahrenschon, Karikaturen zum Thema Kalter Krieg aus den westlichen Ländern über den Ostblock betrachtet und interpretiert. Dabei hat sich uns die Frage aufgedrängt, wie Karikaturen der anderen Seite aussehen könnten und wir haben selbst probiert, eigene Karikaturen zu zeichnen, die die damalige Situation darstellen und kritisieren sollen.
Dabei stellten wir fest, wie unterschiedlich die Sichtweisen der beiden Gegenspieler gewesen sind und haben so einen der wichtigsten Gründe für die Entstehung und auch für den Fortgang des Kalten Krieges erkannt.
Man kann an diesen Karikaturen sehen, wie sehr Geschichte von Perspektivität geprägt ist, wie sehr sie also davon abhängig ist, aus welcher Richtung man sie betrachtet.

Franziska Funke, 12 b

Aktionswoche: Erinnern an 80 Jahre Bücherverbrennung (Klasse 10b mit Herrn Greifendorf, Kurs 12 Ge Frau Fahrenschon)

Geschichte Bücherverbrennung 1

 Geschichte Bücherverbrennung 2  Geschichte Bücherverbrennung 3  Geschichte Bücherverbrennung 4

der grässliche Fatalismus der Geschichte- Die Einordnung von „Dantons Tod“ in die Französische Revolution

Die Revolutionäre in Frankreich wollten neue Zeichen setzen: bei Spielkarten hieß es nicht mehr König, Dame, Bube sticht, sondern „Génie-Liberté-Égalité“.

Unsere Spielkartenideen zu den verschiedenen Gruppen der Französischen Revolution:

Ludwig XVI sehen wir als kopflosen König, die Girondisten als FDP der Französischen Revolution, die Jakobiner als geistige, die Sansculotten als sprunghafte Revolutionäre, Robespierre als brutalen Herrscher und Napoleon erscheint nach den revolutionären Schrecken geradezu glorreich.

 Geschichte Franz. Revolution 3  Geschichte Franz. Revolution 1
 Geschichte Franz. Revolution 4  Geschichte Franz. Revolution 2

Geschichte Franz. Revolution 5

Bildrechte lieben beim Neigungsfach Geschichte 2013 / 2014

Einordnung von „Dantons Tod“

Wer war’s?

Die Klassen 6b und 6e im Krimifieber. Als Schauplätze wählten die Schülerinnen und Schüler die Steinzeit, das alte Ägypten und Rom. Viel Spaß beim Lesen und Rätseln!

Was ihr seht… Projekt: Erinnerung vor Ort – Gedenkstätte KZ Oberer Kuhberg (Tilch, Fahrenschon)

Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-11 suchten während der diesjährigen Projekttage eigene Blickwinkel auf die Geschichte vor ihrer Haustür. Herzlichen Dank an Frau Lein vom Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg für ihre Unterstützung!

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Zeitsprünge
Stelle dir vor, du triffst im Hier und Heute einen Menschen aus der Vergangenheit. Und wenn Tutanchamun, Karl der Große oder Leonardo da Vinci wiederkommen, kann man sich mit ihnen unterhalten.
Das hat die Klasse 7e nach zwei Jahren Geschichtsunterricht ausprobiert.
Viel Spaß beim Lesen!

Zeitsprünge: Tutanchamun
Von: Kyra Aboul-Kheir und Hannah Bühler 7e
Nach langem Anstehen sind wir endlich im Museum in Kairo, wo auch Tutanchamuns Mumie liegt. Als wir im Mumienraum angekommen sind, erblicken wir seine Mumie. Wir betrachten sie lange. Plötzlich schwebt ein nebelartiger, durchsichtiger Mensch über die Glasscheibe und stellt sich neben uns. Als wir die Mumie in dem Nebelgeist wiedererkennen, steht uns der Mund weit offen. Mit rauchiger Stimme sprach diese: „Hallo, wer seid ihr?“ „Wir sind Kyra und Hannah. Entschuldige die Störung, du erkennst wahrscheinlich nichts wieder, da wir uns in einem Museum im 21. Jahrhundert befinden“, antworten wir. „Ein Museum, meine Damen, habe ich richtig verstanden? Ist das etwas Böses?“, fragt er. „Nein, in einem Museum werden altertümliche Sachen ausgestellt. Hier, in diesem Museum, werden Sachen aus dem alten Ägypten ausgestellt“, erklären wir ihm. Mit Tutanchamun an unserer Seite verlassen wir nun den Mumiensaal und betreten den Raum mit seinen Grabschätzen. Er erkennt alle Sachen wieder und fängt an zu erklären. Wir erfahren viele Details über die Totenbestattung. So hatten wir für den restlichen Museumsbesuch einen tollen Führer.

Zeitsprünge: Ein Bauer aus dem Mittelalter
Von: Kim Matits und Sally Liu 7e

Die Sonne stand hoch am wolkenlosen Himmel, als ich gerade eine Runde mit dem Riesenrad fuhr. Von dort oben konnte ich alle Menschen beobachten, die sich auf dem Münchner Oktoberfest amüsierten. Plötzlich entdeckte ich eine Person. Sie stach aus der kompletten Menge hervor. Mit ihren zerlumpten Kleidern ähnelte sie einem armen Bettler, der ungepflegt und orientierungslos war. Als die Fahrt zu Ende war, stieg ich aus und ging auf ihn zu. Er wirkte erschrocken und überrascht, als er mich sah. Ich nahm meinen Mut zusammen und sprach ihn an:
Ich: „Sie brauchen keine Angst vor mir zu haben!“
Bauer: „Wer sind Sie und wo bin ich hier?“
I: „Wir sind auf dem Münchner Oktoberfest. Sind Sie das erste Mal hier?“
B: „Ich weiß überhaupt nicht mehr, was passiert ist! Vor wenigen Minuten stand ich noch auf dem Feld vor meinem Hof…“
I: „Sind Sie etwa Bauer?“
B: „Ja, das ist doch fast jeder in unserem Land!“
I: „Wie bitte?! Die Zahl der Bauern wurde immer weniger. Wir leben in der Neuzeit.“
B: „Neuzeit?“
I: „Die Zeit, in der wir gerade leben!“
B: „Diesen Begriff habe ich noch nie gehört. Ich weiß nur, dass ich eigentlich bei meinen Kühen stehen sollte und Gemüse für meinen Grundherrn ernten müsste.“
I: „Grundherr?“
B: „Wie die meisten Bauern besitze auch ich keine Rechte mehr – ich bin unfrei. So viel Komisches gab es zu meiner Zeit noch nicht, so viele Lichter und diese rollenden Sachen, die sich wie von Geisterhand ohne Pferde vorwärtsbewegen können.“
I: „Diese Fahrzeuge nennt man Autos. Ob Sie es glauben oder nicht: Heutzutage kann sich kein einziger Mensch ein Leben ohne Autos vorstellen! Kommen Sie mit mir, ich möchte sie zu einer Münchner Würstchenspezialität einladen. Und nebenbei beantworte ich all ihre Fragen!“

Zeitsprünge: Leonardo da Vinci
Von Yannik Bretschneider 7e

Da Vinci: Wo bin ich?
Ich: Auf einer Wissenschaftsmesse in Berlin.
d. V.: Berlin, was ist das?
I: Berlin, eine Stadt in Deutschland. Und das ist ein Drucker.
d.V.: Was macht dieses Druckerdings?
I: Es druckt. Siehst du, ich drücke auf diesen Knopf an meinem Laptop und das Bild erscheint auf dem Papier.
d.V.: Das sieht wirklich genau gleich aus. Da fällt mir ein: Ich hatte ein Gleitfluggerät erfunden.
I: Einen Helikopter? Draußen steht einer.
d.V.: Zeig es mir!
I: Da fliegt es!
d.V.: Es fliegt also wirklich! Es kommt auf mich zu und …
I: Er ist also wieder zurück in seiner Zeit. Gut.
d.V.: Hallo, du, ich bin hier hinten! Zeig mir noch mehr von eurer Technik!
I: Ok, das ist ein Mixer, das eine Pumpe und dort eine LED-Lampe.
d.V.: Licht ohne Feuer? Wie geht denn das? Faszinierend!

Zeitsprünge Karl der Große
Von Manuel Osswald 7e

Heute begann in Ulm das Volksfest. Natürlich wollte ich dort hin.
Allerdings gab es dort einen Zwischenfall.
Zu Hause bekam ich eine SMS auf mein Handy. Der Text lautete: „Karl auf dem Volksfest.“
Ich wunderte mich, was das sein könnte, dachte mir aber nichts dabei und ging nach draußen.
Gerade als ich am Eingang ankam, entdeckte ich einen Reiter.
„Wer ist denn das?“, fragte ich mich.
Der Reiter kam auf mich zu und fragte: „Wer seid ihr, könnt ihr mir die Welt erklären? Ich verstehe überhaupt nichts mehr. Ich erkenne mich nicht wieder. Wo bin ich hier?“
Ich antwortete: „Das hier ist die Stadt Ulm. Heute ist der 11. Juli 2014!“
„11. Juli 2014?“, fragte er mich.
„Ja klar“, antwortete ich.
„Woher kommen Sie eigentlich?“, fügte ich hinzu.
„Ich weiß es nicht, Hoheit, ich stand auf einmal hier vor euch“, antwortete er.
Ich ging ein paar Schritte weiter und der Reiter folgte mir.
„Wie heißen Sie denn?“, fragte ich den Mann.
„Ich bin Karl, der Große!“, sagte er.
„Das kann doch nicht sein.“
„Es ist aber so“, antwortete er.
„Ich erkenne allerdings meine Welt nicht mehr. Was ist das hier?“
„Dies ist die Stadt Ulm.“
„Aha. Und was ist das da oben und woher kommt das Krachen?“
Der Mann meinte die großen Karussells und das Riesenrad.
„Das ist das Riesenrad. Und da, da ist das Karussell“, antwortete ich.
Ich kam mir schon richtig blöd vor.
„Und wer hebt diese Dinger in die Höhe?“
„Na, das ist an Ketten befestigt und durch den Strom kommt das dann in die Höhe.
„Durch was? Strom? Was ist denn das?“, fragte der Mann.
Ich dachte mir echt schon, woher kommt der? Aus einer anderen Zeit? Das kann doch nicht sein.
Plötzlich redete er weiter.
Er redete so schnell, dass ich ihn kaum verstehen konnte.
Doch dann, als gerade ein Passagierflugzeug vorbeiflog wurde er ganz konzentriert und richtete seine Augen nur zum Himmel und war wie weggeblasen.
„Was ist das? Überfall!!!! Schnell holt eure Bogen und Schwerter! Der Fein darf mir nicht entkommen!“
Der Mann war offensichtlich nicht von dieser Zeit.
Er meinte die Flugzeuge, die gerade über uns hinwegschwebten.
Plötzlich hatte er einen Bogen in der Hand und spannte einen Pfeil.
„Um Gottes Willen, was machen Sie da?“, fragte ich.
„Weg, aus dem weg! Wir müssen unseren Feind vernichten!“
Als er dann aber seinen Bogen nach vorne flitzen ließ, wurde der Mann blass und durchsichtig und durchsichtiger. Nach zwei Minuten, war nur das Pferd noch da.
Was war das denn? Werde ich mir das je erklären können?
Komisch, wollte er nicht gerade noch alles wissen. Was war das bloß?
Der wusste ja gar nicht, wo es hier hingeht, was das überhaupt ist und dachte, er träumt…

Dann ging ich auf das Volksfest und hatte diese komische SMS und den Mann schon längst vergessen, als ich die Attraktionen dort ausprobierte.

Projekt Umweltgeschichte des Neigungsfachs Geschichte 12 (Fa, 06.05.2015)

Die New York Tribune schrieb 1899:
Die Menschheit werde „Kongresse abhalten und Beschlüsse erlassen und Gesetze verfügen und große Summen von Geld ausgeben, um den Unfug ungeschehen zu machen und unsere Atmosphäre wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen.“
Geschichte

Auszüge der Schülerarbeiten:

Mittelalter – Lernen für die Moderne
Situation Europas:

  • vorwiegend von Wald und Sumpf bedeckt
  • Durchschnittstemperatur um 2 Grad Celsius wärmer
  • Agrargesellschaft und Selbstversorger
  • tiefe Religiosität

Fazit:
Im MA beginnt der Menschen den „Kampf gegen die Natur“, die heutige europäische Naturlandschaft beginnt sich abzuzeichnen. Probleme wie die Bodenerosion entstanden bereits damals. Wissenschaftliche Unkenntnis und Leichtsinn bei Hygienefragen führten zum Ausbruch der Pest. Die langfristige Planung der Ressourcennutzung markiert den Ursprung des heutigen Nachhaltigkeitsgedanken.

Die Industrielle Revolution: Pionierarbeit in Sachen Umweltverschmutzung
Ulm: Bürger beschweren sich über Luftverschmutzung durch Kohleheizungen. Die verwendeten Kohlen haben einen sehr hohen Schwefelgehalt, was gesundheitsschädlich ist. Die Stadt kann sie nicht verbieten, nur nahelegen, sie zu verbessern.

Fazit:
Während der Industrialisierung bestand wenig Interesse an einem fairen Umgang mit der Natur. Sie diente als Mülltonne für die Fabriken und Privathaushalte. Die Intakthaltung der Industrie und die Produktion waren wichtiger als die Sorgen der Bürger über ihre Gesundheit.

Wann begann der Umweltschutz nach der Industriellen Revolution?
Bewusstsein für nachhaltigen Umgang:

  • 1844: das „Gammelmoor“ (Finnland) wird unter Schutz gestellt
  • Seit 1864: Naturschutzgebiet Yosemite-Nationalpark
  • 1895 „Gründung der Naturfreunde“ aus der Arbeiterbewegung heraus in Deutschland
  • 1919: Weimarer Verfassung: Natur genieße den Schutz des Staates
  • 68er Bewegung

Fazit:
Für uns überraschend: Gedanken über die Umwelt gab es schon früh. Soziale Probleme führen zu neuem Umweltbewusstsein. Ein wirkliches Umweltbewusstsein entstand erst mit der Industrialisierung.

USA – Land der unbegrenzten Umweltverschmutzung
Umweltpolitik der Regierungen:

  • Beginn mit Theodore Roosevelt (1907)
  • NEPA
  • 2014 stellt Obama sein Umweltprogramm vor, wird aber von den Republikanern blockiert. Er will sich an europäischer Umweltpolitik weiterhin orientieren.

Fazit:
Die Amerikaner ignorieren den Umweltschutz weiterhin, da sie einen sinkenden Lebensstandard und eine schwächelnde Wirtschaft befürchten.

Mentalitäts- und Kulturgeschichte

Wie veränderte die Industrialisierung unser Leben bis heute? Damit setzte sich der Geschichtskurs 11a von Fr. Fahrenschon kreativ auseinander. (18.12.15)
2015_12_BeitraegeUnterricht

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