Regeln an unserer Schule

Regelungen bezüglich der Hausaufgaben

  1. Hausaufgaben sind zur Festigung der im Unterricht vermittelten Kenntnisse, zur Übung, Vertiefung und Anwendung der von den Schülerinnen und Schülern erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie zur Förderung des selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitens unerlässlich.
  2. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Hausaufgaben ohne fremde Hilfe in einer angemessenen Zeit erledigen. Als angemessen gelten für Schülerinnen und Schüler mit einem durchschnittlichen Arbeitstempo an Schultagen ohne Nachmittagsunterricht
      • in den Klassen 5 und 6 höchstens 90 Minuten,
      • in den Klassen 7 bis 10 höchstens 120 Minuten,
      • in den Klassen 11 und in der Kursstufe höchstens 150 Minuten.

    Zur Lektüre von umfangreicheren Texten für das Fach Deutsch oder die Fremdsprachen können diese Zeiten überschritten werden.

  3. An Schultagen mit Nachmittagsunterricht bis einschließlich der 8. Stunde (15.15 Uhr) können in den Klassenstufen 5 bis 11 Hausaufgaben geringeren Umfangs auf den folgenden Tag gestellt werden. Die Hausaufgaben sollen je nach Klassenstufe in 30 bis 60 Minuten zu erledigen sein.
  4. An Schultagen mit Nachmittagsunterricht bis einschließlich der 9. oder 10. Stunde werden in den Klassenstufen 5 bis 11 keine Hausaufgaben auf den folgenden Tag gestellt.
  5. Hausaufgaben können in angemessenem Umfang auch über das Wochenende oder über Feiertage hinweg gestellt werden.
  6. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sind in Bezug auf die Hausaufgabenordnung die Ansprechpartner.

Regelung für Klassenarbeiten und schriftliche Wiederholungsarbeiten am Albert-Einstein-Gymnasium

  1. Klassenarbeiten dienen wie alle anderen Leistungsnachweise der Kontrolle des Lernfortschritts. Sie sollen Hinweise für den weiteren Lernfortgang geben und damit die Motivation der Schülerinnen und Schüler fördern.
  2. Klassenarbeiten werden gleichmäßig auf das ganze Schuljahr verteilt. Sie werden angekündigt. Schriftliche Wiederholungsarbeiten können auch unangekündigt geschrieben werden.
  3. An einem Tag darf höchstens eine Klassenarbeit geschrieben werden. In einer Woche sind höchstens drei Klassenarbeiten zulässig. (Diese Regel gilt nicht für Klassenarbeiten, die von einzelnen Schülerinnen und Schüler nachgeschrieben werden müssen). Nach Möglichkeit sollten Klassenarbeiten nicht an drei aufeinanderfolgenden Tagen geschrieben werden.
  4. An einem Tag, an dem eine Klassenarbeit geschrieben wird, sollen nur angesagte schriftliche Wiederholungsarbeiten angesetzt werden.
  5. Klassenarbeiten werden in der Regel nicht am ersten Schultag nach einem Ferienabschnitt geschrieben. Das gilt nicht bei einem maximal einwöchigen Ferienabschnitt.
  6. Klassenarbeiten sollen nicht nach dem Weihnachts- und Sommerkonzert bzw. nach der jährlichen Hauptaufführung der Theater-AG geschrieben werden.
  7. In den Klassen 5 – 6 werden keine Klassenarbeiten in der Woche vor den Weihnachtsferien angesetzt.
  8. Es wird halbjährlich ein Klassenarbeitsplan erstellt, in den so früh wie möglich Änderungen eingearbeitet werden. Dieser Plan liegt im Lehrerzimmer aus.
  9. Die Termine von Klassenarbeiten in geteilten Klassen (Religion/Ethik, Französisch/Latein, Profilfächer NwT/Französisch/Latein/Spanisch) werden unter Beteiligung der Fachschaften von der Schulleitung koordiniert.
  10. Klassenarbeiten sollen in der Regel innerhalb von zwei Wochen korrigiert werden.
  11. Vor der Rückgabe und Besprechung einer Klassenarbeit oder am Tag der Rückgabe darf im gleichen Fach keine neue Klassenarbeit angesetzt werden.
  12. Versäumt eine Schülerin / ein Schüler entschuldigt die Anfertigung einer Klassenarbeit, entscheidet die Lehrkraft, ob der Schüler / die Schülerin eine Klassenarbeit nachträglich anzufertigen hat. Weigert sich ein Schüler, eine schriftliche Arbeit anzufertigen, oder versäumt er unentschuldigt die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit, wird die Note „ungenügend“ erteilt.
  13. Im Hinblick auf die Einhaltung der Regeln sind die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer bzw. deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter die Ansprechpartner.

Zum Erziehungsauftrag des Gymnasiums: Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen am Albert-Einstein-Gymnasium

Das Gymnasium hat einen Erziehungsauftrag. Die Werte und Normen, die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, in der Landesverfassung Baden-Württemberg, in den Bildungsplänen, im Schulleitbild und in den Beschlüssen der Schulkonferenz genannt werden, müssen im Schulalltag gelebt werden. Durch Lob und durch Tadel werden die Normen und Werte bei den Schülerinnen und Schülern durchgesetzt.

Belobigungen und Missbilligungen des Verhaltens von einzelnen Schülerinnen und Schülern oder einer ganzen Klasse können in den Tagebüchern unter Bemerkungen dokumentiert und damit veröffentlicht werden. Wird im Tagebuch das Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers vermerkt, so soll eine solche Bemerkung stets mit einer pädagogisch-erzieherischen Maßnahme (Zusatzaufgabe, Mitarbeit an der Schulgemeinschaft etc.) verbunden werden.

Bei wiederholtem oder gravierendem Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers (z.B. einer erheblichen Unterrichtsstörung, einer Gefährdung von Mitschülern, einer Sachbeschädigung, einem Verstoß gegen die Schulbesuchsverordnung, einem Betrug usw.) kann ein Eintrag ins Tagebuch erfolgen. Einträge sollten erst am Ende einer Unterrichtsstunde nach einer Anhörung der Schülerin bzw. des Schülers gegeben werden. Sie müssen als solche gekennzeichnet werden und sind zu begründen. Sie sind stets mit einer Erziehungs- und Ordnungsmaßnahme zu verbinden (z.B. umfangreichere Zusatzaufgabe, Nachsitzen bis zu zwei Stunden usw.). In der Regel soll eine Information der Eltern erfolgen.

Einträge wirken sich auf die Verhaltensnote im Jahreszeugnis aus. Die Note „unbefriedigend“ kann nur erteilt werden, wenn ein Eintrag vorliegt. Die Note „befriedigend“ sollte nur gegeben werden, wenn ein Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers im Tagebuch vermerkt ist. Ein Eintrag schließt in der Regel die Verleihung eines Preises oder einer Belobigung am Schuljahresende aus.

Liegen mehrere Einträge vor oder ereignet sich ein gravierender Vorfall, erfolgt ein Gespräch der Klassenlehrerin bzw. des Klassenlehrers mit der Schulleitung, in dessen Verlauf weitere Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen besprochen werden (z.B. Nachsitzen bis zu 4 Stunden, zeitweiliger Schulausschluss usw.).