Die Eltern des Hochbegabtenzugs unserer Schule haben sich mit einer Unterschriftenaktion deutlich und ausdrücklich für den Erhalt des Hochbegabtenzugs an unserer Schule ausgesprochen. Der Wunsch, den Hochbegabtenzug als Angebot zu erhalten, entspringt den positiven Erfahrungen der Eltern und Schüler, aber auch den bestätigenden Ergebnissen der PULSS-Studie.

Besonders betont wird von den Eltern die Bedeutung des Hochbegabtenzugs für die angemessene Förderung und für die soziale und menschliche Entwicklung der hochbegabten Kinder. Sorge bereitet den Eltern dabei ein neuer Erlass bezüglich der Klassengrößen. Bislang wurden die im Vergleich zu den Regelklassen im Normalfall deutlich kleineren Hochbegabtenklassen nicht in der Statistik geführt, die sich auf die Klassengröße ausgewirkt hat. Nun soll das anders werden, so dass die geringere Klassengröße der Hochbegabtenklassen zu Lasten der Klassengrößen der Regelklassen gehen würde. Hier befürchten die Eltern Unverständnis und Unmut von Seiten der betroffenen Eltern und auch Lehrer.

Mit der Unterschriftenaktion verdeutlichen die Eltern, dass sie sich der Problematik bewusst sind, zugleich betonen sie die Notwendigkeit eines Hochbegabtenzugs in unserer Region und hoffen auf Unterstützung und Verständnis für ihr Anliegen.

Die Neu-Ulmer Zeitung und die Südwestpresse berichteten über die Aktion am 27.02.2013.