In den letzten zwei Wochen besuchten die drei 8. Lateinklassen nacheinander im Rahmen des „Projektes Cambodunum“ den Archäologischen Park in Kempten (Allgäu). Cambodunum – so der Name des antiken Kempten – war die Provinzhauptstadt von Rätien, einem Gebiet von der Donau über die Alpen und im Südwesten bis hin nach Basel.
Wir hatten eine „Audienz“ bei Kaiser Augustus, zeichneten den Grundriss einer Basilika, führten uns gegenseitig durch die Thermen und nahmen an einer Prozession für Herkules teil, außerdem gab es einen Steinestapel voll römischer Inschriften, die für den Laien nicht leicht zu entziffern sind, aber wer die Kürzel auflösen kann …
Das Wetter war für die Gruppen sehr unterschiedlich: Während die erste Gruppe noch den schönsten Sonnenschein genießen durfte („caldarium“ – Heißbaderaum sozusagen), war die letzte Gruppe gefühlt ständig im frigidarium (Kaltbaderaum), so dass wir uns mittags in die taberna zu einer heißen Schokolade flüchten mussten.
Tja, Rätien ist eben nicht Rom! (Obwohl, es gab da doch einige, die Eis gegessen haben …)

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