Politikwettbewerb

Dieses Jahr konnte sich das Albert-Einstein-Gymnasium über eine rege Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Politikwettbewerb und die dabei entstandenen hervorragenden Ergebnisse freuen. Es wurden zahlreiche zweite und dritte Plätze erreicht, die jeweils ein Fahrradschloss bzw. eine Musikbox gewannen.

Besonders stachen Loran Nas aus der 10e sowie Julian Voßberg und Fabian Fischer aus der 10d hervor, indem sie einen ersten Preis und somit eine Bildungsreise nach Brüssel und Brügge Ende Juli gewannen. Die Urkundenverleihung fand am 3. Juni in Stuttgart statt.

Loran hatte eine Facharbeit mit dem Titel „Deutschland – Mutterland – Vaterland – Migrationsland“ geschrieben, in der er sich die Frage stellt, wie der Staat eine sinnvolle Förderung von Migrantenkindern in der Bildung erreichen kann. Auf Basis von aussagekräftigen Zahlen und Fakten argumentiert er überzeugend für mehr Bildung der Migrantenkinder. Er stellt die aktuelle Situation schlüssig dar und erläutert ausführlich, wie die Problematik gelöst werden kann und warum dies unabdingbar ist.

Julian und Fabian hatten in Partnerarbeit eine Facharbeit zum Thema künstliche Intelligenz (KI) verfasst, in der sie sich folgende Frage stellen: „Boss oder Butler?“ – inwieweit werden Roboter und künstliche Intelligenz mehr und mehr das Leben und Arbeiten prägen? In ihrem Aufsatz schenken sie der Aktualität der Fragestellung besondere Aufmerksamkeit. Sie beschreiben anschaulich die gegenwärtigen Einsatzgebiete der KI wie z.B. in der Medizin und Rüstung und sensibilisieren vor allem im letzteren Bereich für das zerstörerische Machtpotenzial dieser Wissenschaft. Dabei gelingt es ihnen, einen eingehenden Appell zu formulieren: In unserer Gesellschaft muss ein Bewusstsein für KIs geschaffen werden!

Wir gratulieren herzlich zu diesen tollen Erfolgen und freuen uns auf eine hoffentlich weiterhin motivierte Teilnahme von Seiten der Schülerinnen und Schüler in den kommenden Jahren.

Jennifer Miess, 10e