Der Hochbegabtenzug unterwegs mit dem Bus

Schule, Alltag, Lernen, Klausuren u.v.m., damit sollte nun einmal genug sein und alle e-Klassen machten sich am 13.6.18 auf den Weg in die Technikwelt des schweizerischen Technoramas. Eine Exkursion, die Talententfaltung in dem didaktisch hervorragend aufgestellten Technikmuseum ermöglichte und viele Aktivitäten anbot, die das eigene Forschen, Ausprobieren und Staunen in den Mittelpunkt stellte.

Kaum waren die annähernd 80 Schülerinnen und Schüler und ihre Begleitlehrer aus dem Bus ausgestiegen, stürzten sie sich auch schon auf die ersten Exponate in den verschiedenen Ausstellungen des Museums:

„An unzähligen Experimentierstationen können die Besuchenden Hand anlegen und Naturphänomene mit allen Sinnen erleben und manipulieren, um die Welt im doppelten Sinne des Wortes zu «begreifen».“ (https://www.technorama.ch/de/home)

Und wirklich, überall sah man neugierige Schüler beim Experimentieren und Hantieren an den zur Verfügung gestellten Exponaten, die dort endlich den in der Schule vermittelten Energieerhaltungssatz oder chemische Reaktionen in der Praxis vermittelt bekamen und selbst zu kleinen Physikern und Chemikern wurden.

Besonders eindrücklich waren aber auch die Workshops, in denen die Schülerinnen und Schüler z.B. eigene Schokolade herstellten oder ihre eigene DNA aus einer Speichelprobe extrahierten und in einer kleinen Phiole mit nach Hause nehmen durften. Hier kümmerten sich die Museumsdidaktiker hervorragend um unsere Schüler und ließen sie nach guten theoretischen Einführungen eigenverantwortlich arbeiten.

Nach mehreren außergewöhnlichen Stunden im Museum, die von allen Beteiligten als Gewinn angesehen wurden, setzte sich der e-Tross am Ende der Besuchszeit gegen 17.00 Uhr wieder in Bewegung und selbst die sich anschließende lange Busfahrt nach Ulm war angesichts der tollen Erfahrungen im Technorama im Sinne unseres schulischen Namensgebers relativ kurz.

Im Unterricht konnten Erfahrungen und Eindrücke weiterverarbeitet werden und so kann die Fahrt als voller Erfolg gewertet werden. Der Dank für die Gestaltung und Vorbereitung der Fahrt gilt v.a. Frau A. Becker und Herrn Meisl.

 

 

 

 

Ulm, 18.07.18                                                                                                           Günter Zloch