Zeltwochenende der Kl. 6e und 9e – Elterninitiative macht’s möglich

Dutzende Brote und Hefezöpfe, zahllose Gläser mit Marmeladen und Nutella, ein Berg aus Ravioli-Dosen, eine Wanne voller Gulaschsuppe… welche Truppe sollte da bloß versorgt werden? Überhaupt keine, lediglich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9e und 6e, deren Eltern und Geschwister, die vom 14. bis 16. Juni, einem sonnig-heißen Wochenende, zum Zelten nach Oberschwaben aufbrachen.

Nach der gemütlichen Anfahrt am Freitagnachmittag wuchsen auf dem malerisch gelegenen Zeltplatz am Berg nahe Erbstetten zwei provisorische Wohnsiedlungen aus dem Boden: eine für die Neunt- und eine für die Sechstklässler. Jede Gruppe hatte eine eigene Feuerstelle, doch am großen Holzunterstand kamen alle immer wieder zusammen. Es wurde gespielt, gerascht, gelacht und natürlich gegrillt – und abends an den Feuern gemütlich beeinander gesessen. Die Jugendlichen tummelten sich ausdauernd auf dem Bolzplatz, während die Jüngeren gern in den Zelten hockten und viel zu kichern hatten.

Höhepunkt des Ausflugs war eine vierstündige Wanderung am Samstag durch das Große Lautertal mit seinen Waldwegen, Wasserläufen, Höhlen, Auf- und Abstiegen – eine wunderbare Strecke, aber bei sommerlichen Temperaturen auch durchaus eine wohltuende  Anstrengung. Wieder auf dem Zeltplatz angekommen, erschien vielen die eisig kalten Duschen plötzlich doch als attraktives Erfrischungs- und Reinigungsangebot.

Da von Cornelia und Norbert Bald alles genau geplant war, da alle Teilnehmer fleißig mit anpackten, sei es beim Kochen oder Aufräumen, war das Zeltwochenende ein echtes Gemeinschaftserlebnis – dadurch gerade auch für die Kinder eine wertvolle Erfahrung. Und von den Broten und Hefezöpfen, Suppen und Ravioli blieb gar nicht mal so viel übrig.