Am 27. Juni ging die Reise los: Abflug in Stuttgart, Ankunft in Budapest. Für Daniel Wagner, Valentin Kolb, Daniel Weggenmann und Jakob Freudenberger vom Albert-Einstein-Gymnasium ging es zum europäischen Finale des Bolyai-Mathematik-Wettbewerbs in die ungarische Hauptstadt. Das „Bermuda-Viereck“ hatte sich als beste deutsche Mannschaft in der Jahrgangsstufe 8 für die Endrunde qualifiziert. Komplettiert wurde die Reisegruppe von den Vätern der Rechenkünstler und dem betreuenden Lehrer, Herrn Meisl.

Unter fachkundiger Führung der Koordinatorin des Wettbewerbs in Deutschland, Frau Rita Furdek, gestalteten sich Anreise und Unterbringung in der sympathischen Pension „Alfred Penzio“ völlig unproblematisch: Die Zimmer waren gemütlich, das Essen typisch ungarisch-lecker und das Zentrum von Budapest in 30 Minuten mit der S-Bahn erreichbar. Den freien Samstag und Sonntagvormittag nutzte die Männertruppe aus Wiblingen dann auch zu einem ausgiebigen Stadtbummel, Besuch der Burganlagen und einem ausgiebigen Bad in einer der berühmten Thermen Budapests. Das offizielle Programm begann am Sonntagnachmittag mit einer Führung durch das Parlamentsgebäude, dem Wahrzeichen Budapests.

Ernst wurde es dann am Montag: Nach der Begrüßung aller Finalteilnehmer im „Veres-Peter-Gymnasium“ begann die Finalrunde, zu der sich Schülerinnen und Schüler aus Ungarn, Siebenbürgen, Rumänien, Slowenien, Spanien, Serbien und Deutschland eingefunden hatten. Innerhalb einer Stunde musste gerechnet, geknobelt, gefaltet, debattiert und entschieden werden, wie die Lösungen den auszusehen hätten. Noch hitziger waren die Diskussionen nach Abgabe der Aufgaben: Welche Lösungen waren richtig, welche falsch, hatte man alle Möglichkeiten berücksichtigt oder doch ein Detail übersehen? So wuchs die Spannung bis zur offiziellen Siegerehrung. Begleitet von musikalischen Einlagen und Tänzen wurden die Preisträger ausgezeichnet. Für die vier Jungs aus dem Hochbegabtenzug reichte es am Ende für einen fantastischen zweiten Platz. Nur das Team des Gastgebers aus Budapest hatte die Aufgaben noch besser gelöst.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Magaretheninsel gefahren, wo der Stress des Vormittags bei einem Eis und einer Fahrt in einer Fahrradkutsche vergessen wurde.
Nach einem sehr leckeren Abendessen auf einer der belebten Straßen Budapests beschlossen die Wiblinger, zum Abschluss ihres Aufenthalts noch den Budapester Hausberg zu erklimmen. Kurz vor Mitternacht erreichten sie bei Vollmond den Gipfel, von dem aus man einen umwerfenden Blick über die Donau und die Lichter der Stadt hat.

.: Daniel Wagner, Daniel Weggenmann, Valentin Kolb, Jakob Freudenberger

.: Daniel Wagner, Daniel Weggenmann, Valentin Kolb, Jakob Freudenberger